WiWaHu alias Wilde Waldhurtel alias Artemis

Der Wahnsinn hat einen Namen: Wilde Waldhurtel!

Sie kommt alle Nase lang auf ein Pläuschchen mit den Enten am See vorbei und lässt sich von Freunden WiWaHu rufen. Die Wilde Waldhurtel ist eine steinalte Gottheit, die sich selbst ausgedacht hat. Ihre wildeste Zeit hatte sie im antiken Griechenland, wo sie Artemis genannt wurde.

Nach dem spontanen und völlig unerwarteten Zusammenbruch der Antike kehrte sie sich vollends dem Waldleben zu und wandert täglich mit einem Trupp halbwahnsinniger Tiere durch den Wald (darunter stets ein Elch mit einem Eichhörnchen im Geweih). Sie ernährt sich vor allem von den Früchten ihres Lieblingsfrühstücksbeerenstrauches und kennt mehr Waldbeerenmarmeladenrezepte als sonst jemand. Irgendwann hat die Wilde Waldhurtel mal einen Psilocybin-Pilz zuviel gespeist. Seither ist sie so, wie sie nun ist.

Sie freundete sich mit den Enten an, gründete Malente als Hauptstadt der Enten und benannte einen Ort in der Nähe von Malente nach einer Freundin Entin. Den Namen fand sie aber blöd und drehte den zweiten Buchstaben einfach um. Überhaupt wurde das Buchstabenumdrehen eines ihrer Hobbys: Einer vorbeitrollenden Wildente drehte sie aus Jux den ersten Buchstaben um und malte sie weiß an. Zack, da war die gerade noch wilde und nun erst einmal verdutzt guckende Ente zur Mildente, also zur Hausente, gemacht.

Bei allem Humor darf man der wilden Waldhurtel nicht doof kommen! Geht man z.B. ohne ihre Erlaubnis an ihren Lieblingsfrühstücksbeerenstrauch, bekommt man ein ernsthaftes Problem. Mit etwas Glück erdolcht sie einen mit ihrer Nase und wirft einen dann im hohen Bogen aus dem Wald. Was sie mit einem macht, wenn man richtig Pech hat, fällt in diesem Fall der Zensur zu Opfer.

Selbst unter Enten ist es wenig bekannt, dass die WiWaHu als Mensch getarnt vorübergehend ein relativ normales Leben führt, aber auch hier gilt: Wer ihre Identität verrät, wird den letzten kurzen Rest seines Daseins keinen Spaß mehr haben, denn dann geschieht das Gleiche, als wenn sie jemanden an ihrem Lieblingsfrühstücksbeerenstrauch erwischen würde - nur schlimmer.

Trotz ihrer Wildheit vermeidet die WiWaHu jede unnötige Ernsthaftigkeit und gilt als umgänglich. Fast alle Wasservögel haben ein gutes Verhältnis zu ihr.

Mit Holla, der Waldfee, macht Sie gerne Urlaub in einem Wohnwagen in Holland, forstet dieses Land heimlich auf und ist ein gern gesehener Gast in Coffee-Shops. Sie kann gütig sein, verschenkt sehr gerne selbstgemachte Marmelade und ist Ansprechpartner Nummer eins in Waldangelegenheiten. Rein optisch ist sie eher zottelig.